
Das Karpaltunnelsyndrom kann auftreten, wenn man beruflich die Hände und Arme immer wieder auf dieselbe Weise benutzt. Dies betrifft insbesondere Menschen, die viel am Computer arbeiten. Tausende von Arbeitnehmern sind durch diese schwere Erkrankung beeinträchtigt und können daher nicht so effektiv arbeiten, wie sie könnten.
Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl in Händen, Handgelenken und Armen sind typische Symptome des Karpaltunnelsyndroms. Unbehandelt kann sich die Erkrankung jedoch mit der Zeit verschlimmern. Daher ist es wichtig, dass Betroffene die Gefahren, Auslöser und vorbeugenden Maßnahmen dieser unangenehmen Erkrankung kennen. Alle diese Themen werden in diesem Ratgeber behandelt.
Karpaltunnelsyndrom: Was ist das?
Das berufsbedingte Karpaltunnelsyndrom betrifft Hände, Arme und Handgelenke durch starke und sich wiederholende Bewegungen. Häufige Ursachen sind die Arbeit mit Schreibmaschinen und Elektrowerkzeugen. Der Medianusnerv im Handgelenk wird dabei ständig eingeklemmt, was zu Taubheitsgefühl, Beschwerden und Kribbeln führt.
Die anhaltende Schwellung der Handgelenksmuskulatur und -sehnen drückt auf den Medianusnerv. Dieser Nerv verläuft durch einen Kanal im Handgelenk, den sogenannten Karpaltunnel. Die Bezeichnung „Karpaltunnelsyndrom“ leitet sich von diesem Umstand ab.
Infolgedessen kann eine Entzündung des Karpaltunnels Symptome wie Kribbeln und Taubheitsgefühl in Handgelenk und Hand, Schmerzen, die in den Arm ausstrahlen, und eine Schwäche der Greifmuskulatur der Hand verursachen. Bei anhaltenden Schmerzen ist es unmöglich, alltägliche Dinge wie Anziehen, Schreiben oder gar die Arbeit zu erledigen. Tatsächlich kann dies auch den erholsamen Schlaf beeinträchtigen.
Welche Faktoren führen zur Entstehung des Karpaltunnelsyndroms?
Wiederholte oder anstrengende Bewegungen sind die Hauptursache für das Karpaltunnelsyndrom am Arbeitsplatz. Daher kann das Risiko, an diesem Syndrom zu erkranken, in bestimmten Berufen erhöht sein. Zu den Betroffenen zählen Fließbandarbeiter, Kassierer, Friseure, Metzger, Reinigungskräfte, Bauarbeiter und alle, die mit vibrierenden oder elektrischen Werkzeugen arbeiten.
Folgende Aktivitäten bergen das Risiko, an CTS zu erkranken:
- Arbeiten mit verdrehten Handgelenken und gebeugten Fingern
- Die Hände benutzen, um immer wieder Aktionen auszuführen
- Einen Gegenstand über einen längeren Zeitraum festhalten und aufrechterhalten
- Schwierigkeiten haben, Gegenstände festzuhalten, die sehr stark vibrieren.
- Kraft und Druck auf die Handflächen ausüben

Beschwerden im Zusammenhang mit dem Karpaltunnelsyndrom
Um das Karpaltunnelsyndrom in seinen frühesten, am besten heilbaren Stadien zu erkennen, ist es wichtig, die Symptome und Anzeichen zu kennen. Es beginnt in der Regel mit leichten Symptomen und verschlimmert sich mit der Zeit. Zu den ersten Anzeichen dieser Erkrankung gehören:
- Mein Daumen und gelegentlich auch mein Mittel- und Ringfinger sind taub geworden.
- Unregelmäßige, schockartige Empfindungen in den Fingerspitzen.
- Schmerzen oder Beschwerden in der Hand, im Handgelenk oder im Arm, die beispielsweise durch Autofahren oder andere alltägliche Tätigkeiten ausgelöst werden können.
- Beunruhigende Schmerzen in der Nacht
- Wenn sich Ihre Hand anfühlt, als würde sie einschlafen, und Sie sie wachrütteln möchten.
Es ist möglich, dass sich das Problem mit der Zeit verschlimmert. Folgende Symptome würden in diesem Fall auftreten:
- Anhaltender, stechender Schmerz, der in Arm, Nacken und Schultern ausstrahlt.
- Schwäche in Finger- und Daumenkraft
- Schmerzloses Taubheitsgefühl in der Hand, das es erschwert, Dinge festzuhalten.
- Ein ständiges Verkrampfen der Muskeln
- Tipps zur Vermeidung des Karpaltunnelsyndroms
Eine Entlastung Ihrer Hände und Handgelenke bei der Arbeit kann diesem Problem vorbeugen. Durch das Ergreifen bestimmter Vorsichtsmaßnahmen am Arbeitsplatz lässt sich das Risiko, an dieser Erkrankung zu erkranken, verringern. Beispiele hierfür sind:

Ergonomische Maßnahmen nutzen
Wenn Sie beruflich viel sitzen müssen, sollten Sie über die Anschaffung ergonomischer Geräte und Möbel nachdenken. Steharbeitsplätze und ergonomische Bürostühle gehören daher mittlerweile zur Standardausstattung von Büros. Bei ständiger Belastung des Karpaltunnelsyndroms kann die Investition in solche Produkte ebenfalls sinnvoll sein.
Wenn Sie beim Arbeiten maximalen Komfort wünschen, sollten Sie sich die ergonomischen Stühle von Sunaofe ansehen. Sie entlasten nicht nur Ihre Handgelenke und den Mediannerv, sondern ermöglichen Ihnen durch die Höhenverstellung der Armlehnen auch eine gesunde Körperhaltung während der Arbeit.
Die Gefahren erkennen
Für Menschen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko ist es besonders wichtig, die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Erkrankungen, die Nerven schädigen, wie beispielsweise Diabetes, treten häufiger bei Übergewichtigen oder Menschen mit anderen gesundheitlichen Problemen auf, etwa in den Wechseljahren, bei Nierenerkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen. Auch die Einnahme bestimmter Krebsmedikamente kann ein Risiko darstellen.
Eine CTA wird möglicherweise nicht direkt durch diese Erkrankungen verursacht, aber sie können Ihr Risiko einer Nervenschädigung erhöhen.
Es ist wichtig, über den Tag verteilt mehrere kurze Pausen einzulegen.
Es ist wichtig, den Hand- und Handgelenksmuskeln regelmäßig eine Pause zu gönnen, wenn man sie häufig benutzt. Dehnen Sie Ihre Muskeln und machen Sie eine Pause vom Schreibtisch, indem Sie ein paar Schritte gehen. Eine sanfte Massage der Hände und Handgelenke fördert nachweislich die Durchblutung. Schütteln Sie außerdem einmal kräftig Ihre Arme.
All diese Maßnahmen helfen Ihnen, Ihren Körper aus dem Bewegungsmangel zu befreien, Ihre Flexibilität zu fördern und Steifheit sowie Schwellungen zu reduzieren. Es ist jedoch leicht, sich in der Arbeit zu verlieren und solche Pausen zu vergessen. Nutzen Sie daher stattdessen den Timer Ihres Handys, um sich etwa stündlich daran erinnern zu lassen, eine Pause einzulegen.
Ausruhen
Wenn Sie Warnzeichen des Karpaltunnelsyndroms wie Müdigkeit, Muskelschmerzen oder Kribbeln in Händen und Füßen bemerken, ist es Zeit für eine Pause und Erholung. Unterbrechen Sie Ihre Tätigkeit und gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe; andernfalls verschlimmern sich die Symptome nur. Nehmen Sie Ihre Arbeit oder Ihre Aktivitäten erst wieder auf, wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen. Ihre Muskeln und Ihr Gewebe benötigen mindestens zwei Wochen Ruhe, um sich vollständig zu erholen.
Achten Sie auf Ihre Ausrichtung und Haltung.
Auch Ihre Körperhaltung trägt zum Auftreten dieses Syndroms bei. Der Medianusnerv ist leicht einzuklemmen, daher ist es wichtig, beim Benutzen einer Computertastatur auf eine gute Haltung zu achten.
Achten Sie beim Sitzen an Ihrem Arbeitsplatz darauf, dass Ihr Rücken gerade ist und Ihre Handgelenke und Arme eine natürliche Position für die Tastatur einnehmen. Alle Körperteile sollten auf gleicher Höhe sein.
Regelmäßige Bewegung
Halten Sie Ihre Handgelenke und Muskulatur mit gezielten Übungen fit. Bei ersten Anzeichen dieser Erkrankung können diese Übungen sehr hilfreich sein, da sie Entzündungen reduzieren. Konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie ein Trainingsprogramm erstellen.
Sie können die Durchblutung Ihrer Hände und Handgelenke durch die genannten Dehnübungen und Kräftigungsübungen verbessern. Schon das einfache Spreizen der Finger für einige Sekunden und anschließende Loslassen kann helfen.
Stelle deinen Schreibtisch in die Mitte
Wenn Sie an einem Schreibtisch arbeiten, sollte Ihr Arbeitsplatz genau in der Mitte sein. Er sollte daher etwa Ihre Körperhöhe haben, aber nicht so niedrig sein, dass Ihre Beine den Boden berühren. Ihre Unterarme sollten beim Arbeiten parallel zum Boden sein. Die ideale Höhe für einen Stehtisch entspricht der natürlichen Taille, sodass beide Füße flach auf dem Boden stehen können.
Lockere deinen Griff
Vermeiden Sie es, bei alltäglichen, sich wiederholenden Tätigkeiten übermäßige Kraft anzuwenden, um ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln. Beim Bedienen einer Tastatur oder einer Kasse ist beispielsweise ein leichter Tastendruck erforderlich. Ebenso empfiehlt es sich, beim Schreiben mit einem Stift einen großen Stift mit komfortablem Griff zu verwenden, um die Handmuskulatur nicht zu überanstrengen.
Stelle deinen Schreibtisch in die Mitte
Wenn Sie an einem Schreibtisch arbeiten, sollte Ihr Arbeitsplatz genau in der Mitte sein. Er sollte daher etwa Ihre Körperhöhe haben, aber nicht so niedrig sein, dass Ihre Beine den Boden berühren. Ihre Unterarme sollten beim Arbeiten parallel zum Boden sein. Die ideale Höhe für einen Stehtisch entspricht der natürlichen Taille, sodass beide Füße flach auf dem Boden stehen können.
Lockere deinen Griff
Vermeiden Sie es, bei alltäglichen, sich wiederholenden Tätigkeiten übermäßige Kraft anzuwenden, um ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln. Beim Bedienen einer Tastatur oder einer Kasse ist beispielsweise ein leichter Tastendruck erforderlich. Ebenso empfiehlt es sich, beim Schreiben mit einem Stift einen großen Stift mit komfortablem Griff zu verwenden, um die Handmuskulatur nicht zu überanstrengen.




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