
Lernen Sie, wie Sie mit ein paar grundlegenden Strategien Ihrem Kind zum Erfolg verhelfen können.
Es gibt einiges zu beachten, wenn man eine Lernumgebung für zu Hause einrichtet, die sowohl Ihnen als auch Ihrem Kind zugutekommt. Mit etwas Sorgfalt und Vorbereitung lässt sich das eigene Zuhause jedoch in nur wenigen Tagen in einen produktiven Lernort verwandeln.
Hier ein paar Tipps für den Einstieg.
Schaffen Sie eine spezielle Lernumgebung
Die Konzentration Ihres Kindes verbessert sich, wenn es einen festen Lernplatz hat. Ein ruhiger, ablenkungsfreier Raum mit guter Beleuchtung ist ideal. Ein eigener Arbeitsplatz ist einem Sofa oder Küchentisch vorzuziehen. Wenn Sie zu Hause Platz dafür haben, können Sie auch einen Stehschreibtisch ausprobieren, da dieser Ihrem Kind helfen kann, sich besser zu konzentrieren und produktiver zu sein.
Überlegen Sie, ob Sie die Wände Ihres Klassenzimmers neu streichen möchten, falls Sie eines haben, um es optisch ansprechender zu gestalten. Lassen Sie sich von der Einrichtung im Klassenzimmer Ihres Kindes inspirieren oder suchen Sie auf Pinterest nach schnellen und günstigen Ideen, um Ihren Heimunterricht aufzupeppen. Ihr Kind sollte alle unnötigen Geräte ausschalten und aus dem Lernbereich entfernen, auch wenn die Technologie für den Unterricht benötigt wird.

Organisiere deinen Tagesablauf
Erstellen Sie, wenn möglich, gemeinsam mit Ihrem Kind einen Zeitplan. Der Erfolg und die Motivation, den Alltag für alle Beteiligten zu gestalten, hängen von dessen Mitwirkung ab. Achten Sie darauf, dass das Lernen jeden Tag zur gleichen Zeit beginnt und endet. Falls nötig, gelten dieselben Regeln auch für Pausen am Vormittag und Nachmittag. Konzentrieren Sie sich darauf, jeden Tag zur gleichen Zeit an denselben Dingen zu arbeiten . Mit einem festen Tagesablauf ist Ihr Kind für jedes Fach besser vorbereitet. Um festzustellen, ob Anpassungen am Tagesablauf nötig sind, beobachten Sie das Verhalten Ihres Kindes, sobald es sich an die Routine gewöhnt hat.
Erstelle einen Plan und zieh ihn durch!
Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, seine Materialien zu ordnen und einen regelmäßigen Tagesablauf einzuhalten. Nach dem Kunstunterricht sollte Ihr Kind beispielsweise aufräumen und alles an seinen Platz zurückstellen. Es empfiehlt sich, die Materialien nach Fächern zu sortieren, damit Ihr Kind schnell findet, was es braucht, wenn Sie das jeweilige Fach unterrichten möchten. Wenn es darum geht, gesunde Gewohnheiten bei Ihren Kindern zu entwickeln und gleichzeitig selbst einen geregelten Tagesablauf beizubehalten, profitieren beide Seiten von guter Organisation.
Raus aus den vier Wänden!
Unternehmen Sie mit Ihrem Kind einen kurzen Spaziergang oder eine Wanderung, um ihm neue Energie zu geben und den Alltag aufzulockern. Alternativ bietet sich ein Ausflug in ein Kunstmuseum, einen botanischen Garten oder einen Zoo an. Sie und Ihre Familie können auch bequem von zu Hause aus gemeinsam online trainieren – mit kostenlosen Übungen oder virtuellen Sportstunden. Aktivitäten im Freien sind mit Sicherheit eine tolle Lernerfahrung und heben die Stimmung für Sie beide.
Raum für Wachstum lassen
Wenn Sie und Ihr Kind zum ersten Mal zu Hause lernen, brauchen Sie etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Denken Sie daran, dass Sie Ihren Zeitplan eventuell anpassen müssen, um herauszufinden, was für Sie beide funktioniert und was nicht. Betrachten Sie dies als Lernprozess für Sie beide und seien Sie daher nachsichtig miteinander.
Lernen zu Hause kann eine bereichernde Erfahrung sein, da viele Ressourcen und Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Scheuen Sie sich nicht, andere Eltern um Rat zu fragen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Sie können sich gegenseitig bei der Planung des Lernwegs Ihres Kindes unterstützen.








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